13. Oktober = Internationaler Tag der Katastrophenvorbeugung

Samariterbund nimmt seine Verantwortung wahr!

Wien, 11.10.2018

Anlässlich des Internationalen Tages der Katastrophenvorbeugung weist der Samariterbund darauf hin, wie wichtig der Selbst- und Zivilschutz und die Einsatzvorbereitung für nationale und internationale Katastrophenhilfe sind.

“Auch wenn sich Bedrohungsszenarien im Lauf der Jahre geändert haben und sich auch in Zukunft ändern werden, gilt: Je besser Privathaushalte vorbereitet sind, desto schneller und besser können auch schwere Katastrophen bewältigt und Auswirkungen begrenzt werden. Katastrophen kommen plötzlich und meist unerwartet. Wenn es zum Ernstfall kommt, müssen Helfer wissen, was genau zu tun ist,” erklärt Peter Erdle, Obmann vom Samariterbund Favoriten und Katastrophenschutzbeauftragter vom Samariterbund Wien.

Bürgerinnen und Bürger sind das zentrale Element

Das Österreichische Katastrophenschutzmanagement setzt auf 5 Säulen: den Behörden, den Einsatzorganisationen, der Wissenschaft, der Wirtschaft und den Bürgerinnen und Bürgern. Aber auch nirgendwo sonst stehen neben hauptamtlichen Profis so viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer bereit, um im Fall der Fälle tatkräftig mitzuhelfen. Um unsere mehr als 300.000 ehrenamtlichen Katastrophenschutzhelferinnen und -helfer werden wir in Österreich international beneidet, auf sie sind wir unglaublich stolz, ergänzt Peter Erdle, Katastrophenschützer und Gründungsmitglied vom K-Kreis Wien.

Der Selbstschutz als wichtige Säule!

“Unter Selbstschutz versteht man die Summe aller Maßnahmen, die ein Mensch in Notsituationen zu seinem eigenen Schutz sowie zum Schutz seiner Umgebung treffen sollte. Daher erachten wir beim Samariterbund neben der eigenen Einsatzvorsorge als eine vordringliche Aufgabe, einem möglichst großen Teil der Bevölkerung den Selbstschutz präventiv näher zu bringen. Das Ziel ist die Wissensvermittlung, um sich selbst, seiner Familie sowie seinen Nachbarn, sicher und gezielt in Notfällen helfen zu können, bis die Einsatzorganisationen eintreffen”, unterstreicht Peter Erdle.

“Die Internationalen Tage prägen auch unsere Jugendarbeit bei der Samariterjugend und daher beschäftigen wir uns auch mit diesen Themen und machen dazu diverse Vorträge, Workshops und Exkursionen, so Erdle weiter.

Für internationale Einsätze gerüstet

Im internationalen Katastropheneinsatz stellt der Samariterbund mit seinem “Samaritan Austria – Rapid Response Team” (SA-RRT) speziell ausgebildete und für den Auslandseinsatz vorbereitete Samariterinnen und Samariter für den Ernstfall bereit”, erklärt Alois Pommer Auslandshilfeexperte vom Samariterbund Favoriten.

“Der ASBÖ ist als Mitglied des Netzwerks SAMARITAN INTERNATIONAL auch auf europäischer Ebene aktiv. Europaweite Vorhaben, grenzüberschreitende Zusammenarbeit, gemeinsame Übungen oder einheitliche Standards sind uns dabei sehr wichtig. Bei Übungen im In- und Ausland stellen die Samariterinnen und Samariter regelmäßig ihr Können unter Beweis”, erklärt Bundesrettungsrat Wolfgang Zimmermann, Bundesrettungskommandant des ASBÖ.

“Der Samariterbund leistet nicht nur kurzfristige Katastrophenhilfe, sondern auch Humanitäre Hilfe und längerfristige Entwicklungszusammenarbeit und engagiert sich seit vielen Jahren überall dort, wo Menschen Hilfe benötigen”, ergänzt Zimmermann.

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Links:

Bild: Samariterbund

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