Bitte auch 2018 kein Haustier unter den Weihnachtsbaum!

Samariterbund Hundestaffel Favoriten appelliert an Ihre Vernunft!

Wien, 08.11.2018

Die ersten Advent- und Weihnachtsmärkte öffnen diese Woche, Die Weihnachtseinkäufe sind bereits voll im Gange und die Wunschzettel der Kinder für Weihnachten werden bereits geschrieben – doch !!!Achtung!!!

Hund, Katze & Co. haben unter dem Weihnachtsbaum nichts zu suchen

Alle Jahre wieder gibt es leider immer noch Menschen, die meinen, sie müssten zum Weihnachtsfest ein Lebewesen verschenken. In Österreich werden leider immer noch jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit unzählige Haustiere, insbesondere Welpen, unbedacht gekauft und unter dem Weihnachtsbaum gesetzt.

Wenn sich Ihr Enkel, Kind, Nichte oder Neffe einen tierischen Freund wünscht und die Familie bereit ist, einen neuen Mitbewohner aufzunehmen, dann sind Weihnachten oder Geburtstag die ideale Zeit, Sachbücher zu verschenken, um sich gemeinsam über die Bedürfnisse des Tieres zu informieren.

Meist geht es Eltern darum, ihren Kindern eine Freude zu machen

“Die Ernüchterung kommt oftmals erst einige Wochen später. Wenn sich die Erkenntnis breit macht, dass das süße Kätzchen oder der knuffige Hundewelpe nicht ewig so klein bleibt, sondern wächst und viel Zeit, Verantwortung und Pflege benötigt und auch Kosten verursacht, werden „lebende Geschenke“ einfach ausgesetzt oder im Wiener Tierquartier abgegeben”, erklären die HundeführerInnen der Samariterbund Therapiebegleithundestaffel Favoriten und unterstützen alle Kampagnen in diese Richtung, denn sie wissen genau wovon sie sprechen!

2007 fand übrigens der Startschuss für die Aktion Tiere sind kein Spielzeug statt und die Samariterbund Hundestaffel aus Favoriten war mit dabei. Grund genug für uns diese Aktion seitdem jährlich zu unterstützen und Aufklärung zu betreiben”, ergänzt Peter Erdle, Obmann vom Samariterbund Favoriten

Falsche Entscheidung!

Ein kratziger Pullover kann zurückgegeben werden, der Umtausch einer (oftmals nur als “kratzig” angesehenen) Katze ist nicht möglich. Das kurzfristige Vergnügen für den Menschen wird schnell zum Albtraum für das Tier. Die Abgabe im Tierheim bedeutet langes Tierleid – ebenso wie eine nicht tiergerechte Haltung, wie z.B. für ein einsam im kleinen Käfig eingesperrtes Kaninchen.

Tiere sind definitiv kein Weihnachtsgeschenk, sondern eine Entscheidung fürs Leben

Tiere sind kein Spielzeug. Zeit, Futter, Zubehör oder Tierarztkosten – Faktoren, die bereits vor der Anschaffung eines Haustieres bedacht werden müssen und auch ganz schön ins Geld gehen können. Darum sollte die Anschaffung eines tierischen Mitbewohners wirklich gründlich überlegt werden. „Tiere sind empfindsame Lebewesen und keine Ware. Die Entscheidung, ein Haustier in der Familie aufzunehmen, sollte daher wohlüberlegt sein. Die hektische Weihnachtszeit ist für diese Entscheidung der völlig falsche Zeitpunkt. Denn damit sich ein Tier in seiner neuen Umgebung eingewöhnen kann, braucht es Ruhe, Geborgenheit und viel Zuwendung.

Als Weihnachtsgeschenk eignet sich viel besser z.B. ein tierfreundliches Geschenk wie das Buch für Kindergartenkinder Mama, ich will einen Hund – Kinderbuch zum Lachen und Nachdenken welches über die große Verantwortung für ein vierbeiniges Familienmitglied informiert oder unsere Samariterbund Plüschrettungshunde, die Sie am Wiener Christkindlmarkt, in unserer Gruppe oder auch bei diversen Öffentlichkeitsveranstaltungen erhalten.

Wichtige Kampagnen zu illegalem Welpenhandel

Bild: pixabay
Quelle: Samariterbund

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