Marlene Koch hat PEER-Ausbildung erfolgreich abgschlossen
Hilfe bei der Stressverarbeitung nach besonders belastenden Ereignissen

Wien, 19.01.2010
Wer so wie KollegInnen im Rettungs- oder Katastrophehilfsdienst neben dem Alltagsstress gelegentlich mit besonders belastendenden Ereignissen konfrontiert ist, kann unangenehmere Reaktionen auf diese Ereignisse erleben: die Palette reicht von kurzfristigen Reaktionen wie Übelkeit, Erbrechen bis hin zu Schlafstörungen, ständigen Erinnerungen an den Vorfall bis hin zu Erkrankungen und Problemen in Familie oder am Arbeitsplatz.
Stressverarbeitung nach besonders belastenden Ereignissen (SvE) ist eine aus den USA übernommene Methode, wo sogenannte “Peers” (Peer = englisch für Gleichrangiger, Kollege, Kumpel) ihren Kollegen nach solchen Ereignissen zu Seite stehen.
Um KollegInnen im Fall der Fälle einmal professionell zur Seite stehen zu können, besuchte die Favoritner Samariterin Marlene Koch diesen Kurs.
Von anfänglich 17 BewerberInnen, wurden 13 zum Kurs zugelassen. 10 BewerberInnen haben es letztendlich geschafft, den Kurs mit 17. Jänner 2010 abzuschließen. Seit 10. Oktober 2009 lernten die TeilnehmerInnen den Umgang mit traumatisierten Kollegen und übten dies auch sehr eingehend. Ein großes Maß an Einfühlungsvermögen, sowie Zurückhaltung in manchen Gebieten war einzusetzen, sowie sehr viel an Neuem auf psychologischer Ebene zu lernen.
Mit Mag. Alexander Hamberger, der den Großteil des Kurses leitete und sehr verständlich unterrichtete, war es ein Vergnügen drei komplette Wochenenden, und damit auch Freizeit, zu opfern. Als “roter Faden” und “alter Hase” war Kollege Karl Schaffarik, Gruppe 300 ständig anwesend und stand mit Rat und Tat zur Seite. Weitere Vortragende waren MAS Dr. Franz Holzhauser, sowie “Profi” Günther Bahr.
Die KollegInnen aus der Gruppe Favoriten gratulieren recht herzlich!
Marlene freut sich über eine Gästebucheintragung unter www.marlenekoch.org





