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Samariterin hat KIT-Kurs erfolgreich abgeschlossen

..., denn manch eine Samariterbund Seele benötigt auch Erste Hilfe

Wien, 25.11.2011

Marlene Koch, eine engagierte Samariterin des Samariterbundes Gruppe Wien Favoriten, nahm dieses Jahr im Juni 2011 am KIT- (Krisenintervention) Kurs des ASBÖ, der Trumau/NÖ stattfand.

Es waren lange, lehr- und lernreiche Wochenenden mit 12 anderen Teilnehmern aus Wien, Niederösterreich, und Salzburg. Die Vortragenden waren unter anderem Martin Gstrein (http://www.resc-med.at/), Dr. Franz Holzhauser, Karl Schaffarek und Nina Oysmüller. Natürlich mussten auch rechtliche Grundlagen besprochen werden.

Mit positivem Abschluss am 20. November 2011, fängt nun für die Teilnehmer der Praxisteil an. Als Assistenten bei 5 Einsätzen müssen sie tätig sein. Da die drei Wiener Teilnehmer aufgrund des Akutbetreuung Wien (ABW) in der Bundeshauptstadt nicht zum Einsatz kommen können, hat uns Markus Niedl (Gruppe Purkersdorf) in seine Alarmierungsliste aufgenommen. Auch wir werden es bis zur Prüfung im Juni 2012 schaffen, mindestens 5 Einsätze vorzuweisen.

Danach gibt es dann noch eine schriftliche Prüfung und der Ernst des Lebens kann beginnen.

Warum wir das machen?

Auch die Seele braucht Erste Hilfe bei Schicksalsschlägen, traumatischen Ereignissen, Existenzverlusten und dergleichen. Niemand soll in solchen Situationen alleine sein.

Alle MitarbeiterInnen des Kriseninterventionsdienstes haben neben ihrer Schulung in Erster Hilfe eine spezielle Ausbildung – »Krisenintervention im Rettungsdienst« – abgeschlossen. Der Lehrstoff umfasst u.a.: Grundlagen der Psychotraumatologie, Kommunikation in Notfallsituationen, richtiger Umgang im Stress-, Krisen- und Konfliktmanagement sowie Begleitung und Betreuung Angehöriger nach belastenden Ereignissen. Die Arbeit des Kriseninterventionsteams stellt eine Ergänzung zum Rettungsdienst dar.

Durch einen KIT-Einsatz entstehen den Angehörigen, die diese Hilfestellung in Anspruch nehmen, keine Kosten. Alle KIT-MitarbeiterInnen arbeiten ehrenamtlich, finanzielle Aufwendungen werden von den Rettungsdiensten getragen und aus Spendengeldern finanziert.

Weitere Infos zu diesem Thema gibt es hier

9. österreichweite Tagung der Plattform Krisenintervention und Akutbetreuung

Infos vom ersten Kurs 2010