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Europa ehrte 2011 das Ehrenamt

Organisationen ziehen positive Bilanz

Wien, 28.12.2011

Eines sei vorab gesagt: Die Zahl der Freiwilligen stieg auf mehr als drei Millionen Österreicher an, wenngleich das Volumen an geleisteter Arbeit gleich blieb.

Im Sprachgebrauch reden wir von Ehrenamtlichenarbeit, im politisch-kommunalen Bereich ist da eher von Freiwilligenarbeit oder bürgerschaftlichem Engagement die Rede. Unsere Eltern hätten vor 30 Jahren ihre ehrenamtlich geleistete Arbeit in den verschiedensten Bereichen in der Gemeinschaft und ihres Einsatzes kaum mit einem der obigen Etiketten versehen. Wenn man das also richtig sieht, ist die Ehrenamtlichkeit erst in den letzten 20 Jahren mehr und mehr zum Thema des öffentlichen Interesses geworden.

Die Freiwilligen investierten weniger Zeit in ihr ehrenamtliches Engagement.

Das liegt daran, dass die Menschen sich nicht mehr an einen Verein binden wollen, sondern lieber helfen, wenn sie gerade Zeit dafür haben. Dieser Trend in der Freiwilligenarbeit habe sich im vergangenen Jahr zunehmend herauskristallisiert – er schlage sich in neuen Formen des Engagements nieder, die das traditionelle Ehrenamt in den Schatten stellen.

Besonders stark wächst das Interesse an Spontaneous und Corporate Volunteering.

Ersteres ist die Hilfe bei Katastrophen: Via SMS werden die Freiwilligen verständigt, wo sie etwa zum Sandsackfüllen oder Schneeschaufeln gebraucht werden. Corporate Volunteering unterstützt nicht nur gemeinnützige Organisationen – es ist auch ein Aufputz für Firmen. Nicht wenige rühmen sich damit, dass sie ihren Mitarbeitern einen bis mehrere Tage im Jahr freigeben, damit sich diese sozial engagieren können.

Freiwilligkeit schafft Brücken zwischen Generationen, Kulturen, sozialen Schichten und Welten.

Freiwilligenarbeit ist also das Bindemittel, das die Gesellschaft zusammenhält. Sie nährt jenes Biotop, aus dem Solidarität und Nächstenliebe wachsen und gedeihen können. Im “Jahr der Freiwilligkeit” 2011 wurde dies auch in allen österreichischen Feierlichkeiten rund um dieses Thema bekräftigt.

Wie entsteht überhaupt Freiwilligkeit?

Zunächst natürlich durch couragierte Personen, weil ihnen der andere Mensch ein Anliegen ist. Freiwillige packen an, sie lernen selbst sehr viel dazu und bekommen in den jeweiligen Organisationen ein wichtiges Rüstzeug.

Anlässlich des Treffen der Vertreter der Europäischen Kommission und der Mitglieder der Allianz von 18 europäischen Netzwerkverbänden, die sich in den Bereichen der freiwilligen Helfer und des Ehrenamtes einsetzen, wurde diese Einrichtung, von der Europäischen Kommission, zum notwendigen Schritt für die Erklärung des Jahres 2011 Europäisches Jahr des Ehrenamtes 2011 ernannt.

Warum diese Entscheidung?

Für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung Europas bietet die Freiwilligentätigkeit viele aber noch in weiten Teilen ungenutzte Möglichkeiten. Durch das Europäische Jahr 2011 erhalten die Mitgliedstaaten, lokalen und regionalen Behörden sowie die Zivilgesellschaft

Auch der Samariterbund in Österreich braucht mehr Ehrenamtliche

Mehr als 100 Millionen Europäer beteiligen sich an ehrenamtlichen Tätigkeiten, setzen den Grundsatz der Solidarität um und leisten damit einen nennenswerten Beitrag für die Gesellschaft. Ehrenamtlichkeit und Freiwilligenarbeit decken ein breites Spektrum an Konzepten, Definitionen und Traditionen ab.

Erstmals haben Sozial- und Familienministerium ein Freiwilligengesetz in Begutachtung geschickt, das unter anderem einen Anspruch auf Familienbeihilfe bis 24 Jahre für Teilnehmer am freiwilligen Sozialjahr vorsieht. Damit soll laut Hundstorfer das Jahr der Freiwilligentätigkeit „noch weit über 2011 hinausreichen und nachwirken“.

Auch der Samariterbund beteiligte sich aktiv an den verschiedensten Kampagnen und brachte sich aktiv ein!

Aktivitäten siehe hier

Samariterbund holte Menschen vor den Vorhang lesen Sie hier

Auszeichnung für Freiwilligenprojekte lesen Sie hier

Freiwillig für Wien – Sie werden gebraucht lesen Sie hier

Samariter in Wien vor den Vorhang lesen sie hier

Freiwillig für Wien

Damit sich die Organisationen und Interessierte besser finden können, haben die „Helfer Wiens“ das Web-Tool „Freiwillig für Wien“ ins Leben gerufen: Wer etwa für zwei Stunden pro Woche Hilfe sucht oder helfen möchte, bekommt „Treffer“ und Kontaktdaten aufgelistet. Das Tool ist nur eine der Initiativen, die das Jahr der Freiwilligentätigkeit mit sich brachte. Zudem fand am 17. Juni der erste Freiwilligentag Österreichs mit 600 Veranstaltungen statt.

Gratis Freiwilligenversicherung für die Helfer Wiens

Lasst uns also nach diesem Jahr weiterarbeiten nach dem Motto

Hilfe von Mensch zu Mensch

Zu Ihren Anprechpartnern kommen Sie hier