5.5. = Internationaler Tag der Händehygiene

Stopp die Ausbreitung von Krankheiten in weniger als 60 Sekunden!

Wien, 05.05.2018

“Nach dem Klo und vor dem Essen: Hände waschen nicht vergessen” – den Spruch kennt man vielleicht noch aus der Kindheit. Aber auch die Wissenschaft bestätigt: Regelmäßiges Händewaschen ist ein wichtiger Schutz vor Infektionen.

Handhygiene-Offensive gegen Krankenhauskeime

Richtige Händehygiene ist eine der wichtigsten und zugleich einfachsten Maßnahmen, um sich und andere vor gefährlichen Infektionen zu schützen. Im Alltag kann man durch gründliches Händewaschen ansteckenden Krankheiten vorbeugen. Im Krankenhaus werden durch korrekte Händehygiene vor allem die Patientinnen/Patienten geschützt.

Es liegt in deinen Händen – Sepsis im Gesundheitswesen verhindern

“Über zwei Drittel der Krankenhausinfektionen sind kontaktassoziiert und davon werden rund 80 Prozent im wahrsten Sinne des Wortes von Hand zu Hand weitergegeben”, erklärt Dr. med. univ. Thomas Kroiss, Gruppenarzt & Medizinischer Leiter des Samariterbund Bildungszentrums Favoriten.

Der 5.5. steht für die fünf Finger jeder Hand

Der 5. Mai wurde von der Weltgesundheitsorganisation zum Internationalen Tag der Händehygiene ausgewählt. Der 5.5. steht für die fünf Finger jeder Hand. Heute möchte die WHO jeden von uns darauf aufmerksam machen, wie wichtig regelmäßiges und gründliches Händewaschen ist. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben herausgefunden, dass ordentliches Händewaschen die bedeutendste und praktischste Möglichkeit zur Vermeidung von Infektionskrankheiten ist.

Auf unseren Händen wimmelt es nur so von Viren, Bakterien und anderen Keimen

Einige davon sind harmlos und auch wichtig für unseren Körper, andere Keime können Infektionskrankheiten wie Husten, Schnupfen, Grippe und Durchfall auslösen. Durch das Anfassen von Gegenständen und das Berühren anderer Menschen verbreitet jeder von uns die Keime.

Wenn du deine Hände mehr als 20 Sekunden mit Seife wäschst, verringerst du die Anzahl der Viren und Bakterien auf ein Tausendstel. Das heißt: Von ursprünglich 1.000 Keimen bleibt nach dem Waschen nur einer übrig!

“D.h. gerade auch bei uns beim Samaritebund ist in unserer täglichen Arbeit das Thema sehr wichtig und auch die Benutzung von Einweg-Handschuhen ein Muss, ergänzt Peter Erdle, Obmann vom Samariterbund Favoriten.

Nimm dir die Zeit!

Also, nach der Schule, nach dem Einkaufen, vor dem Kochen, vor dem Essen und immer mal wieder zwischendurch: 20 Sekunden lang alle Finger, die Fingerspitzen und Fingerzwischenräume und auch die Handrücken mit Seife einreiben, abwaschen und danach gut abtrocknen. Denn feuchte Hände sammeln mehr Keime als trockene.

Geschichte

Erstmals wurde der Welttag der Händehygiene am 5. Mai 2009 begangen und findet seitdem jährlich statt. Den Tag der Handhygiene hat die Weltgesundheitsorganisation ausgerufen.

Die Basis bildet die WHO-Kampagne Save Lives: Besonders im Gesundheitswesen tätige Menschen sollen auf die Notwendigkeit der Handhygiene hingewiesen werden. Damit grenzt er sich auch deutlich vom “Welttag des Händewaschens” am 15. Oktober ab, der zwar auch von der WHO ins Leben gerufen wurde, sich jedoch an eine breitere Zielgruppe richtet. Am 5. Mai liegt der Schwerpunkt auf den MitarbeiterInnen medizinischer Einrichtungen.

Samariterbund Service:

Bild: pixabay

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