5. Dezember = Internationaler Tag der Ehrenamts

Sie übernehmen Verantwortung und sind eine wichtige Stütze unser Gesellschaft!

Wien, 04.12.2017

Ehrenamtlich arbeiten – Zeit investieren und nix dafür bekommen – verrückt? Warum tun die das? Ohne ehrenamtliche Arbeit würde unsere Gesellschaft hart, ungerecht und traurig aussehen. Die Österreicherinnen und Österreicher sind bereit sich zu engagieren. Dieses große Herz ist ein kostbarer Schatz. Es ist, was uns als Gemeinschaft ausmacht und zusammenhält: Solidarität und Nächstenliebe.

Freiwillige HelferInnen sind eine wichtige Stütze unserer Gesellschaft

Am 5. Dezember ist der Tag der Ehrenamts, und tausenden Ehrenamtlichen in Österreich gebührt an diesem Tag nicht die Rute, sondern vielmehr großer Dank. Denn unser Sozialsystem würde schlichtweg kollabieren, wenn es diese Freiwilligen nicht gebe. 3,3 Millionen engagieren sich derzeit laut Sozialministerium regelmäßig und unentgeltlich für andere (optimistische Schätzungen liegen bei vier Millionen), rund zwei Millionen davon in Vereinen und Organisationen.

Die “Unbezahlbaren” in der Gesellschaft

Ob in der Pflege, beim Rettungsdienst, in der Flüchtlings- und Wohnungslosenbetreuung, in der Katastrophenhilfe oder bei organisatorischen Aufgaben und im Eventmanagement – ohne die österreichweit 7.200 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wäre die Arbeit von Non-Profit-Organisationen wie dem Samariterbund undenkbar.

Samariterbund-Präsident Franz Schnabl: „Gelebte Solidarität in der Gesellschaft!“

Ehrenamt beim Samariterbund

“Wir haben in der Gruppe Favoriten über 100 ehrenamtliche MitarbieterInnen und Freiwilligenbetreuer müssen entsprechend geschult werden, denn “auch ehrenamtlich Tätige wollen geführt werden. Bekleidung, Einsatzausrüstung sowie Mieten und Instandhaltung kosten eben Geld. Engagierte üben sich nicht nur im Umgang mit Menschen, sondern verbessern auch ihre Belastbarkeit und ihr Organisationstalent – alles Fähigkeiten, die gerade auch für künftige Führungskräfte von entscheidender Bedeutung sind”, ergänzt Erdle.

Die Internationalen Tage prägen bereits unsere Jugendarbeit bei der Samariterjugend und daher beschäftigen wir uns auch mit diesen Themen und machen dazu diverse Vorträge, Workshops und Exkursionen.

Wir wollen heute Danke sagen

Dem Samariterbund Favoriten ist es ein besonderes Anliegen die großartigen Leistungen der Freiwilligen in die Öffentlichkeit zu bringen und ihre Unverzichtbarkeit und gesellschaftliche Bedeutung hervorzuheben. In verschiedenen Formaten, etwa bei Veranstaltungen oder durch Ehrungen wird dieses großartige Engagement vor den Vorhang geholt und gewürdigt, vor allem aber dafür Danke gesagt.

Lust auf Ehrenamt beim Samariterbund?

Setzen auch Sie Ihre Freizeit und Ihre Talente sinnvoll ein, um anderen zu helfen. Der Samariterbund ist dankbar für jede helfende Hand! Alle ehrenamtlichen MitarbeiterInnen erhalten eine Einschulung je nach Bereich und sind haftplicht- und unfallversichert.

Voraussetzung sind regelmäßige ehrenamtliche Mitarbeit über einen vereinbarten Zeitraum, eine schriftliche Rahmen-Vereinbarung, Strafregisterauszug und Beitrittserklärung zum ASBÖ. Wir bieten ein interessantes Tätigkeitsfeld, Teamtreffen, Supervisions- und Weiterbildungsangebote, Austausch und Vernetzung.

“Die wichtigste Spende an den Samariterbund Favoriten ist die Zeitspende in Form der freiwilligen Mitarbeit und es gibt viele Möglichkeiten sich beim Samariterbund zu verwirklichen! Freiwilligenarbeit braucht die notwendigen Rahmenbedingungen, die notwendigen finanziellen Mittel, denn Freiwilligenarbeit ist nicht umsonst, aber auch nicht gratis”, betont Peter Erdle, Obmann vom Samariterbund Favoriten.

Freiwilliges Engagement hat in Österreich einen großen Stellenwert

Die Zahlen sprechen für sich: 46 Prozent der österreichischen Bevölkerung engagieren sich freiwillig. Davon rund zwei Millionen setzen sich in Organisationen und Vereinen für unser Zusammenleben ein. Viele Menschen engagieren sich aber nicht in Vereinsstrukturen, sondern arbeiten an Projekten mit oder werden selbst aktiv. Egal, welche Formen das Engagement annimmt: Freiwillige sparen dabei dem Staat Milliarden Euros.

Es sind beeindruckende Zahlen:

Enorme 46% der österreichischen Bevölkerung ab 15 Jahren sind in irgendeiner Form unbezahlt freiwillig tätig. Der höchste Anteil an Freiwilligen entfällt auf die Sport- und Turnvereine (rd. 588.000 Personen).

Danach folgen die Katastrophenhilfe und der Rettungsdienst (rd. 515.000), der Kunst-, Kultur-, und Freizeitsektor (ca. 440.000), der Sozial- und Gesundheitsbereich (ca. 367.000). Zwischen drei und vier Prozent der Bevölkerung, also 294.000 bzw. 220.000 sind im Umweltbereich und im kirchlichen Bereich sowie im Bildungsbereich und in der Politik bzw. bei Interessensvertretungen ehrenamtlich tätig. Etwa 2% (jeweils 147.000) sind in der Flüchtlingshilfe bzw. im Gemeinwesen freiwillig engagiert.

(A/RES/40/212, A/RES/56/38, A/RES/63/153)
https://www.unv.org/internationalvolunteerday2017
http://www.un.org/en/events/volunteerday/

Foto: Manfred Sebek

Ihre SamariterInnen aus Wien Favoriten

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