15. Mai = Internationaler Tag der Familie

Samariterbund: Betreuung im Alter sicherstellen & Armutsbekämpfung

Wien, 15.05.2017

Der Internationale Tag der Familie am 15. Mai 2017 ist ein von den Vereinten Nationen (UN) ausgerufener Tag zur Bekräftigung der Bedeutung von Familien. Der Internationale Tag der Familie steht jedes Jahr unter einem anderen Motto, das vom UN-Generalsekretär bestimmt wird.

Bedeutung soll ins Bewusstsein gerückt werden

Eine Familie vermittelt den Nachkommen wichtige Grundbausteine des sozialen Miteinanders. Werte und Normen einer Gesellschaft werden an die neue Generation weitergegeben.

Der Begriff Familie ist sehr weitläufig zu verstehen: Auch Großeltern, Tanten, Onkel oder Cousins gehören dazu. Eine besondere Art der Familie ist die Patchwork-Familie. Hier bringt jeder Partner eigene Kinder mit in die neue familiäre Gemeinschaft. Auch die Samariterjugend beschäftigt sich im Rahmen von Workshops mit diesem Thema.

Gesellschaft wir immer älter!

Anlässlich des internationalen Tages der Familie warnt der Samariterbund auch vor einem möglichen Pflegenotstand.
Gesundheits- und Soziale Dienste sowie Soziale Kompetenz rund um die Uhr ist uns wichtig!

Derzeit ist die Zahl der Pflegebedürftigen stabil, doch ab 2020 beginnt ein starker Anstieg Einer neuen Studie zufolge wird ein Pflege-Beruf sehr positiv aufgenommen, aber wenige wollen ihn ausüben. Auch junge Menschen sind skeptisch. Derzeit fehlen Tausende Kräfte.

Bis 2025 werde man um 50 Prozent mehr Arbeitskräfte in diesem Bereich brauchen.

Würde im Alter verlangt neben optimaler Pflege auch eine motivierende und vor allem individuelle Alltagsgestaltung. Während heute fünf Prozent der Bevölkerung das 80. Lebensjahr vollendet haben, soll dies 2050 bereits 11,5 Prozent oder eine Million Menschen betreffen.

Eine menschenwürdige Betreuung hochbetagter, häufig an Demenz erkrankter Menschen muss in allen Bundesländern gesichert werden. Personalmangel und Überlastung sei oft der Grund, warum es nicht optimal läuft. Der Samariterbund fordert daher einheitliche Qualitäts- und Finanzierungsstandards.

Armutsbekämpfung beginnt in der Familie

Anlässlich des internationalen Tages der Familie warnt der Samariterbund auch vor den Folgen der zunehmenden Verarmung in Familien.

Im Samariterbund-Sozialmarkt können Menschen mit niedrigem Einkommen Dinge des täglichen Bedarfs kostengünstig kaufen. Das laufende Warenangebot reicht von Brot, Milchprodukten, Getränke, Teigwaren, Obst und Gemüse bis hin zu Hygieneartikeln. Die Preise liegen deutlich unter jenen des Diskonthandels, so wird das Haushaltsbudget etwas entlastet. Auch Kleidung für Groß und Klein, Spielzeug, Bücher sowie Hundefutter – je nachdem was so abgegeben wird – gibt es da. Weitere Infos

Eines der zentralen Rechte ist jenes auf Gesundheit und auf Betreuung

Oft können sich Eltern für Kinder dringend benötigte medizinische und therapeutische Maßnahmen nicht leisten.

Der Samariterbund gründete aus diesem Grund 2006 die Wohlfahrtsstiftung “Fürs Leben”, die es sich zum Ziel gesetzt hat, armen Kindern im Falle einer Krankheit zu helfen, wenn öffentliche wie auch private Leistungsträger keinerlei finanzielle Hilfe mehr leisten. Über die Stiftung bekommen die Eltern bis zu 500 Euro als Unterstützung.

Hotline 0800 240 144, www.fuersleben.at, Jetzt online Spenden

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