3. Dezember = Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung

Menschenrechte für Menschen mit Behinderungen ernst nehmen und umsetzen!

Wien, 02.12.2017

Dass die Würde, die persönlichen Rechte und das persönliche Wohlergehen jeden Menschen betreffen, soll am 3. Dezember 2017 mit dem Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung erinnert werden.

In allen Lebensbereichen sind die Grundprinzipien Barrierefreiheit, Selbstbestimmung und Partizipation zu beachten. Eine umfassende Barrierefreiheit ist die Grundvoraussetzung für ein gleichberechtigtes und Selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderungen.

Diese umfasst physische, kommunikative, soziale, intellektuelle, ökonomische, institutionelle Barrierefreiheit und schließt auch die Digitalisierung mit ein. Eine weitgehend barrierefreie Umwelt kommt darüber hinaus allen Menschen zugute.

Der Samariterbund übernimmt Verantwortung

Der Samariterbund ist in vielen Bereichen tätig und hat speziell bei den Gesundheits- Sozialen Diensten immer wieder mit Menschen mit besonderen Bedürfnissen zu tun. Auch wir vom Samariterbund Gruppe Favoriten sind mit diesem Thema sehr stark verbunden und führen regelmäßig Aktivitäten und Aufklärung durch.

Ein Schwerpunkt ist vor allem, dass wir mit Menschen mit Behinderungen richtig umgehen lernen und da verweisen wir Verhaltensregeln für den respektvollen Umgang mit Menschen.

Samariter & Hund – eine bewegende Erfahrung!

Das ganze Jahr hindurch sind unsere Samariterbund Therapiebegleithunde-Teams in den verschiedensten Wohnheimen unterwegs. Unsere Hunde unterstützen uns bei sogenannten „Tiergestützten Aktivitäten“ im Rahmen von pädagogischen, psychologischen und sozialintegrativen Einsätzen bei Menschen aller Altersgruppen mit kognitiven, sozial-emotionalen und motorischen Einschränkungen, Verhaltensstörungen und Förderschwerpunkten, wie auch bei gesundheitsfördernden, präventiven und rehabilitativen Maßnahmen, erklärt Jochen Gold, Staffelkommandant der Therapiebegleithundestaffel vom Samariterbund Favoriten.

Stark im Einsatz

“Der Samariterbund Favoriten ist auch bei zahlreichen Aktionen für Menschen mit besonderen Bedürfnissen im Einsatz. Beispiele sind hier der Samariterbund Nikolauszug oder der jährliche Adventausflug mit den Kinderen von Biwak", erklärt Peter Erdle, Obmann vom Samariterbund Favoriten.

“Auch veranstalten wir z.B. spezielle Erste Hilfe Kurse für sehbehinderte Menschen oder Kurse wo der richtige Umgang mit einem Rollstuhl gelernt werden kann”, ergeänzt Erdle.

Die Internationalen Tage prägen bereits unsere Jugendarbeit bei der Samariterjugend und daher beschäftigen wir uns auch mit diesen Themen und machen dazu diverse Vorträge, Workshops und Exkursionen.

Beim Samariterbund gibt es auch eine Selbsthilfegruppe Hörforum, um Personen mit leichter- bis hochgradiger Hörbeeinträchtigung eine Plattform zu bieten. Natürlich gibt es auch gezielte Projekt für Kinder Emma”:https://hilf-emma.samariterbund.net/ die Hilfe benötigen.

Vieles ist bereits geschehen und vieles ist noch zu tun!

Die Art, wie die Gesellschaft Menschen mit Behinderungen wahrnimmt, hat sich in den letzten Jahrzehnten zum Positiven hin verändert. Z.B. trat in Österreich das Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz seit 2016 im vollen Umfang in Kraft. Schlagwörter wie Inklusion und barrierefreies Leben bestimmen seit einigen Jahren politische und gesellschaftliche Diskussionen zum Thema Behinderung.

Dies ist nicht zuletzt darauf zurück zu führen, dass Organisationen wie die Vereinten Nationen oder die Weltgesundheitsorganisation sich für die Rechte von Menschen mit Behinderung stark gemacht haben.

Worum geht es bei diesem Welttag?

Am Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen werden Organisationen dazu aufgerufen, sich den Belangen und Problemen behinderter Menschen zu widmen und diese publik zu machen. Des Weiteren sollen Veranstaltungen organisiert werden, bei denen Menschen mit Behinderungen und ihre Bedürfnisse für eine nachhaltige Lebensgrundlage im Mittelpunkt stehen.

Die Beiträge Behinderter für die Gesellschaft sollen gefeiert und die Umsetzung internationaler Normen und Standards gefördert werden.

Ihre SamariterInnen aus Wien Favoriten

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