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ASBÖ Gruppenleiter-Lehrgang erfolgreich abgeschlossen

Zwei Samariter aus der Gruppe Wien Favoriten waren mit dabei

Wien, 06.06.2010

Nach einem 32-stündigen Theorieteil fand am Wochenende vom 4. bis 6 Juni 2010 die Praxisübung im Kraftwerk Wien-Donaustadt und somit auch der Kursabschluss des Wiener Gruppenleiter-Lehrganges (Modul III) statt.

Schwerpunkte in diesem Führungskräftelehrgang waren die Vertiefung des Wissens im Großschadens- und Katastrophenhilfebereich. Die praktischen Übungen fanden teils in unwegsamem Gelände und auch in der Nacht statt. Im Rahmen der umfangreichen Ausbildung wurden dabei verschiedene Einsatzszenarien sehr realitätsnahe geübt. „Ziel ist es, die Mitarbeiter an Situationen heranzuführen, die dem Ernstfall entsprechen“, erklären Peter Pleyer und Peter Erdle.

Alle Ausbilder legten besonderes Augenmerk auf die Kommunikation, Sicherheit und vor allem auf das Führungsverhalten der TeilnehmerInnen, denn nach einer erfolgreich abgelegten Prüfung und Ernennung tragen die neuen Führungskräfte immerhin für zehn MitarbeiterInnen Verantwortung, betont Alexander Prischl, Landesrettungskommandant des Samariterbundes Wien, der natürlich einen Besuch abstattete.

Auch Bundesrettungskommandant Wolfgang Zimmermann schaute am Sonntagmorgen vorbei und holte sich beim gemeinsamen Frühstück Feedback über den Kursverlauf.

Der Katastrophenhilfsdienst des Samariterbundes ist für besondere Notfälle und Katastrophensituationen im In- und Ausland gerüstet. Fundiertes Fachwissen zum Krisenmanagement, umfangreiche Erfahrungen in der Notfallmedizin und im Rettungsdienst sowie Teamfähigkeit sind die Grundvoraussetzungen für unsere SamariterInnen.

Zuverlässig, perfekt ausgebildet, mit den modernsten technischen Geräten und aufeinander abgestimmten Modulen ausgerüstet, haben wir – die Kräfte des Katastrophenhilfsdienstes des Samariterbundes – für den Notfall vorgesorgt, der hoffentlich nie eintreten wird, erklärt Zimmermann weiter.

Einen besonderen Dank gebührt Herbert “Happy“Hofmann, der uns nicht nur eine große Hilfe für das Überlassen des Übungsgeländes war, sondern uns während der ganzen Übungszeit mit Rat und Tat zur Seite stand.