Interne Fortbildung unserer Therapiebegleithundestaffel

Partner Hund: Durch Beobachten erst gar keine Konflikte entstehen lassen

Wien, 23.03.2018

Am 21.3.2018 fand eine interne Fortbildung für unser Schulcurriculum im Samariterbund Ausbildungs- und Sicherheits-Kompetenzzentrum für Therapiebegleithunde in Wien-Favoriten für seine derzeit 18 HundeführerInnen der Samariterbund – Therapiebegleithundestaffel – Favoriten statt.

Vorab: Das korrekte Verhalten im Alltag lernen weder wir als HundeführerIn noch unser Hund in der Hundeschule, sondern während des normalen Zusammenlebens. Wenngleich Hunde auch nicht sprechen können, so haben sie doch vielfältige Möglichkeiten, sich uns mitzuteilen. Über Körpersprache, Verhalten, Mimik und manchmal auch Lautäußerungen kommunizieren sie aktiv mit ihrer Umwelt. Es lohnt sich, sich über die Verhaltensweisen der Hunde zu informieren, denn es gibt viele Missverständnisse, die sich vermeiden lassen.

Mensch – Hund: Eine besondere Parnteschaft

Klare Botschaften: Die richtige Interpretation, das „Lesenkönnen“ von Signalen und Verhalten, ist der Schlüssel zu einem besseren Verständnis zwischen Mensch und Tier und vor allem zu einem unkomplizierteren Umgang. Es gibt also ein paar Regeln, die im Umgang mit Hunden stets beachtet werden sollten.

Isabella Eales erzählte uns eindrucksvoll einiges über das Verhalten, über die Körpersprache von Mensch und Hund und die Sinnesorgane des Hundes.

Wie nehmen Hunde ihre Umgebung wahr? Wie sehen, schmecken, hören und riechen unsere Freunde? Fühlen Hunde anders als Menschen?

Gerade das Beobachten, das Verstehen und das rechtzeitige Agieren sind für Hundeführer sehr wichtig, denn Hunde haben eine eigene Sprache. Hunde registrieren die kleinsten körperlichen Veränderungen, checken sich gegenseitig ab und daher ist ein exaktes und konsequentes Arbeiten und Beobachten für uns Hundeführer enorm wichtig.

Durch Beobachten erst gar keine Konflikte entstehen lassen

Wir wiederholten die Anatomie des Hundes und im Besonderem gingen wir auf die Themen „Hören – Sehen – Riechen“ ein. In Bezug auf die Körpersprache hörten und erarbeiteten wir in der Gruppe gemeinsam folgende Themen: Aufmerksamkeit, Aufforderung zum Spiel und Spielverhalten, Entspannung, Unsicherheit/Angst, Beschwichtigungssignale, Imponierverhalten, Dominanzverhalten, Drohen, Territoriales Verhalten u.v.m. und sahen die entsprechenden Bilder dazu. Gefährliche Situationen können so bereits im Vorfeld erkannt und vermieden werden, Unverständnis und Frust an beiden Enden der Leine bleiben aus.

Erkenntnisse

Zusätzlich zu den konkreten Tipps für das richtige Reagieren in den jeweiligen Situationen wurde für uns wieder einmal klar, dass das gewünschtes oder ungewünschtes Verhalten des Hundes meist mit der Körpersprache des Menschen zu tun hat.

Abschließend kann gesagt werden, dass wir wieder einiges aufgefrischt und dazu gelernt haben, was uns für zukünftige Einsätze noch sicherer macht. Der tägliche Umgang mit Hunden wird durch solche Veranstaltungen noch sicherer und bereitet noch mehr Freude.

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