Helfen liegt in Ihrer Hand
NEU: ERSTE HILFE-Karte: www-gut-reagiert.at nach einem Unfall ...

Wien, 05.10.2011
Was tun, wenn man plötzlich Erste Hilfe leisten muss? Verkehrsministerium, Rettungsorganisationen und Autofahrerclubs haben die Erste-Hilfe-Karte präsentiert. Verkehrssicherheit ist nicht nur eine Frage der richtigen Gesetze, sagt Verkehrsministerin Doris Bures.
“Jeder Einzelne ist gefragt: beim Verhalten im Straßenverkehr genauso wie bei der Hilfestellung im Ernstfall”, erklärt Peter Erdle, Obmann vom Samariterbund Gruppe Wien Favoriten. Wenn ein Verkehrsunfall passiert, kommt es darauf an, schnell Hilfe zu leisten und im Notfall ist wirklich jede Sekunde entscheidend, so Erdle weiter!
Die neue Erste-Hilfe-Karte bietet einen kurzen Überblick über die wichtigsten ersten Schritte.
Die neue Erste-Hilfe-Karte für schnelle Information bei einem Unfall passt in jedem Auto hinter die Sonnenblende und kann im Ernstfall sogar Leben retten – Verkehrsministerin Doris Bures, Autofahrerklubs, Ärzte und Einsatzorganisationen und Automobilorganisationen wie z.B. ARBÖ haben Anfang Oktober 2011 die neue “Erste- Hilfe- Karte” präsentiert, die ab sofort 2,5 Millionen Mal in Österreich verteilt wird.
Initiative des Verkehrsministeriums, unterstützt vom Roten Kreuz, dem Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs, ARBÖ und ÖAMTC.
Wie geht die stabile Seitenlage? Wie die Wiederbelebung? Wie sichert man eine Unfallstelle ab? Viele Autofahrer haben ihr Erste- Hilfe- Wissen von Kursen aus dem Jahre Schnee.
Auch der letzte ÖAMTC- Test zeigte: 85 Prozent der Lenker fahren bei einer Unfallstelle vorbei, ohne zu helfen. Weil sie Angst haben, etwas falsch zu machen.
Zu diesem Zweck verteilen wir die Karten in ganz Österreich
Daher wird die Initiative wird vom Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs, dem Roten Kreuz, ÖAMTC und ARBÖ unterstützt. Die Erste-Hilfe-Karten werden den Zeitschriften der Autofahrerclubs beigelegt, liegen in deren Stützpunkten auf und sind unter 0800 21 53 59 und auf www.gut-reagiert.at kostenlos erhältlich.
Am schlimmsten ist es, nichts zu tun
Nur wer nichts tut, macht einen Fehler. Für jene, die unsicher sind und ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse auffrischen wollen, bietet der Samariterbund über www.dersamariter.at nicht nur eine Vielzahl an individuell angepassten Erste-Hilfe-Kursen, sondern auch eine kostenlose Applikation für iPhone, iPod touch und alle java-fähigen Handys an, die Ersthelfende mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen in Bild und Text unterstützt: von der Absicherung eines Unfallortes über die stabile Seitenlage bis hin zur Wiederbelebung nach einem Herzstillstand.
Die Anleitungen ersetzen keinen Erste-Hilfe-Kurs!!!
Sie können aber im Notfall den Ersthelfenden wie eine Checkliste die nötige Sicherheit geben, bis die Rettungskräfte eintreffen. Idealerweise werden die Anleitungen schon vorab durchgesehen, damit man im Notfall einen kühlen Kopf bewahrt.
Der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs unterstützt das Projekt, indem dem BMVIT für 1.000 Personen Gutscheine zur Verfügung gestellt werden, mit welchen bei der Teilnahme an einem 16 – stündigem Erste Hilfe Kurs ein Preisnachlass von 10 % gewährt wird. Die Gutscheine sind nummeriert und können bei allen Organisationseinheiten des Samariterbundes eingelöst werden. Die Verlosung der Gutscheine an die GewinnerInnen erfolgt durch das BMVIT.
Die Kronenzeitung bewirbt dieses Projekt. Dem Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs wurden darüber hinaus 60.000 Stück Erste Hilfe Karten zur internen bzw. externen Verteilung zur Verfügung gestellt
Rettungsstraße ab 2012
Um rasche und effiziente Hilfe bei Verkehrsunfällen zu ermöglichen, werden mit 1.1.2012 die Rettungsgassen eingeführt, durch die Einsatzfahrzeugen schneller zum Unfallort kommen. “Bis die Profis eintreffen, liegt es aber in unserer Hand, Erste Hilfe zu leisten, erklärt Peter Erdle, Obmann des Samariterbundes Favoriten.











