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Chemisch, Biologisch, Radiologisch, Nuklear & Explosiv?

Die SEG-CBRNE des Samariterbundes Wien stellt sich vor

Wien, 06.02.2011

Die Sondereinsatzgruppe SEG-CBRNE des Arbeiter Samariter Bund Österreichs (ASBÖ) Landesverband Wien stellt sich vor:

CBRNE steht für Chemisch, Biologisch, Radiologisch, Nuklear & Explosiv. Das heißt man findet uns dort, wo mit oben genannten außergewöhnlichen Gefahrenlagen zu rechnen ist. Diese ist jene Samariterbund Hilfseinheit vom Katastrophenhilfsdienst (KHD) Wien zur Bewältigung von Einsätzen mit Schadstoff-Beteiligung.

Alexander Stolar, ein Favoritner Samariter, ist Leiter dieser Spezialeinheit

Wenn Personen mit gefährlichen Substanzen kontaminiert wurden und auf Grund der Gefährdung nicht direkt von den Rettungskräften behandelt werden können, gibt es die SEG-CBRNE, welche die Fähigkeit besitzt unter Schutzausrüstung eine Erstversorgung der kontaminierten Patienten durchführen zu können. Anschließend werden die Patienten auf die Dekontamination vorbereitet, welche direkt von der SEG-CBRNE oder der Desinfektionsanstalt der Stadt Wien durchgeführt wird. Auch der Umgang im kontaminierten Bereich ist möglich, um eine lückenlose Versorgung von verletzten Personen sicherstellen zu können, erklärt Alex Stolar.

Die Aufgabengebiete dieser Sondereinsatzgruppe sind sowohl die Unterstützung von ASB-Einheiten bei Einsätzen, die im Zusammenhang mit CBRNE-Stoffen stehen, als auch die Einsatzunterstützung der SEG-CBRN der Stadt Wien. Diese arbeitet eng mit der Desinfektionsanstalt der Magistratsabteilung 15 zusammen und setzt sich aus verschiedenen Rettungsorganisationen der Stadt Wien zusammen.

Um diese Gefahren besser, effektiver und vor allem sicherer bewältigen zu können, wurde die SEG-CBRNE gegründet.

Geeignete Schutzausrüstungen und gut geschultes Personal sind für die eigene Gefahrenabwehr unabdingbar, weshalb Aus- und Fortbildung bei uns groß geschrieben werden. Die Ausbildungen werden in Zusammenarbeit mit der Landesschulung allen Interessierten angeboten und sind unter den Rettungsorganisationen der Stadt Wien angeglichen.

Ausbildungsweg

CBRNE-Grundschulung (8 Stunden):

Die ABC/CBRNE (chemische, biologische, radiologische, nukleare, explosive Gefahrenstoffe) Grundschulung richtet sich sowohl an alle im Rettungsdienst als auch im KHD tätigen Personen. Um bei Ereignissen in Zusammenhang mit Gefahrstoffen vielfältiger Herkunft wirkungsvoll Hilfe leisten zu können, bedarf es einer Grundkenntnis im Selbstschutz, die über das bloße Anlegen und korrekte Ausziehen des Hygieneschutzpaketes hinausgeht.
Des Weiteren sind das richtige Verhalten im Falle einer Kontamination von Patient und Helfer sowie Grundkenntnisse der Dekontamination Inhalte dieser Schulung. Ein kurzer Exkurs in die Thematik und Terminologie der ABC-Gefahrenstoffe ist genauso geplant wie eine Erklärung der grundlegenden Wirkungsweisen, um das Schutzverhalten entsprechend anpassen zu können.

CBRNE-Basisausbildung (40 Stunden):

Die ABC/CBRNE (chemische, biologische, radiologische, nukleare, explosive Gefahrenstoffe) Basisausbildung richtet sich an jene Personen, die in der SEG-CBRNE des KHD LV Wien aktiv mitarbeiten wollen. Es wird sowohl das richtige Verhalten im kontaminierten Gebiet als auch der Umgang mit kontaminierten Verletzten theoretisch gelehrt und praktisch geübt. Die Thematik der Gefahrenstoffe und einzelnen Substanzklassen, welche schädigend auf Personen einwirken, werden genauso betrachtet, wie diverse Einflüsse, welche auf einen CBRNE-Anlassfall wirken.
Spezialthemen, wie z.B. Katastrophenmedizin, fließen in die Ausbildung genauso ein, wie Arbeiten im Schutzanzug, Dekontaminierung, Probenahme, Lageführung und vieles mehr.
Personen, welche die Ausbildung absolviert haben, besitzen die Grundkenntnis, um in der SEG-CBRNE (Schadstoffmodul im KHD) aktiv mitarbeiten zu können.

Für Fragen stehe ich egerne zur Verfügung:

Ing. Alexander Stolar
Leiter SEG-CBRNE
Samariterbund Landesverband Wien
Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger
Tel.: (+43) 0664 / 4843519
email: office@stolar.at
email: privat: alex@stolar.at
web: www.stolar.at
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