Brand im Kolpinghaus in Wien Favoriten
Nächtlicher Einsatz von Rettung, Samariterbund und Feuerwehr

Wien, 16.10.2011
Zahlreiche Verletzte hat ein Brand in einem Kolpinghaus in Wien- Favoriten gefordert, der am späten Samstagabend ausgebrochen war.
Keine 24 Stunden nach der Landesübung des Wiener Samariterbundes war damit der Ernstfall eingetreten, bei dem die Einsatzkräfte des ASBÖ erneut ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen konnten.
Am Samstag, 15. Oktober, gegen 21.30 Uhr hörten eine Krankenschwester und eine Pflegehelferin Hilferufe aus einer Wohnung im fünften Stock des Pflegeheimes in der Maria- Rekker- Gasse 9. Mit Hilfe des Portiers gelang es den beiden Frauen, die Bewohnerin aus der bereits brennenden und stark verrauchten Wohnung zu bergen.
Beim Eintreffen der Feuerwehr stand die Wohnung in Vollbrand.
Der Rauch breitete sich schnell in der fünften und sechsten Etage aus. Die Feuerwehr löste Alarmstufe zwei aus und rückte mit rund 80 Einsatzkräften an. Rund 40 Personen mussten zunächst über eine Drehleiter oder das Stiegenhaus evakuiert werden.
Einsatzkräfte des Samariterbundes vor Ort
Sehr rasch waren vom Samariterbund 9 Rettungsfahrzeuge mit insgesamt 32 Sanitätern vor Ort. Organisatorisch geleitet wurde der Einsatz vom Samariterbund Hauptinspektionsoffizier (HIO) Thomas Kiesling der mit dem Leitenden Notarzt der MA 70 – Wiener Berufsrettung eng zusammengearbeitete . Landesrettungskommandant Alexander Prichl war ebenfalls vor Ort und konnte sich von der guten Arbeit der Samariter überzeugen. Die Feuerwehrleute löschten unterdessen die Flammen unter Atemschutz. Gegen 22.45 Uhr hieß es “Brand aus”.
Verletzte hauptsächlich pflegebedürftige Menschen
Bei den verletzten Bewohnern handelt es sich laut Kolping- Organisation um ältere, pflegebedürftige Menschen. Kolping Präsidentin Christine Leopold lobte die Mitarbeiter und die Helfer von Feuerwehr, Polizei und Rettung: Durch den raschen Einsatz und die hoch professionelle Arbeit aller Beteiligten konnte noch Schlimmeres verhindert werden.
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