Erste-Hilfe-Kasten abgelaufen?

Rund ein Viertel der Autoapotheken müssten laut ARBÖ-Blitztest aus dem Verkehr gezogen werden!

Samariterbund – Expertentipp!

Sie ist bei jeder Fahrt mit an Bord und glücklicherweise nur in den seltensten Fällen im Einsatz: die sogenannte Autoapotheke. Da kann es schon mal vorkommen, dass man diesen Erste-Hilfe-Kasten, der möglichst unsichtbar im Fuß- oder Kofferraum verstaut ist, vergisst.

Ein Blitztest des ARBÖ in einem Bundesland ergab folgendes:

772 Fahrzeuge wurden Mitte April 2017 unter die Lupe genommen, davon war bei 569 die mitgeführte Autoapotheke in Ordnung. Bei gut einem Viertel aller Apotheken (26 Prozent) war das Ablaufdatum hingegen überschritten.

Die Hälfte davon war wiederum in einem so mangelhaften Zustand (Bestandteile fehlten, Rostanhaftungen, Schimmel), dass man sie im Notfall gar nicht hätte benutzen können.

Der absolute Spitzenreiter wurde im Prüfzentrum entdeckt:

Ein Verbandskasten aus dem Jahre 1978. „Dieses Stück hat vielleicht einen hohen musealen Wert, im Notfall wäre es aber leider wertlos“, versucht ARBÖ-Experte Wolfgang Kahr eine ernste Angelegenheit mit Humor zu nehmen.

Beim Schnelltest selbst ist Kahr das Lachen allerdings vergangen: „Grob geschätzt, wissen gut die Hälfte der Autofahrer gar nicht, dass eine Autoapotheke mit einem Ablaufdatum versehen ist. Der Grund, warum sie dennoch eine intakte Notfallbox mitführen, liegt darin, dass sie mit einem neuwertigen Fahrzeug und somit auch mit einer brauchbaren Apotheke unterwegs sind.“

Quelle: ARBÖBericht
Bild: Rauscher

Wie ist das erst bei Ihrer Autoapotheke? Einmal gekauft und (im wirklich wünschenswerten Fall) nie mehr gebraucht?

Was ist zu beachten?

“Grundsätzlich sind Sie vom Gesetz her nur dazu verpflichtet, staubdicht verpacktes Verbandszeug zur Wundversorgung mitzuführen. Auf der sicheren Seite sind Sie auf jeden Fall, wenn Sie eine Autoapotheke besitzen, die der ÖNORM V 5101 entspricht. Außerdem wird empfohlen, eine netzunabhängige Lichtquelle (z.B. eine batterielose Schüttel-Lampe) mitzuführen”; empfiehlt Samariterbund-Experte und Bundesrettungsrat Wolfgang Zimmermann.

“Bei abgelaufenem Inhalt drohen Strafen und wer ganz ohne Autoapotheke erwischt wird, muss zumindest mit einem Organmandat in der Höhe von 14 Euro rechnen. Der theoretische Strafrahmen reicht hier sogar bis zu 5.000 Euro, ergänzt Zimmermann.

Inhalt einer Autoapotheke nach ÖNORM V 5101
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