Samariterbund bei 5. Kindergesundheitswoche in Wien

53 Workshops und mit einem bunten Rahmenprogramm zum Thema Gesundheit

Wien, im Mai 2019

Kinder für Gesundheitsthemen zu sensibilisieren ist eine Investition in die Zukunft! Denn Kinder sind die Erwachsenen von morgen – wer in ihr Gesundheitsbewusstsein investiert, investiert doppelt!

Erfahrene Trainer aus den Bereichen der österreichischen Gesundheitslandschaft vermitteln in vielfältigen und kreativen, interaktiven Workshops und Vorträgen kindgerecht und zeitgemäß ihr Spezialwissen zu Medizin, Ernährung, Bewegung, psychische, mentale und soziale Gesundheit und vieles mehr.

Bei der 5. Kindergesundheitswoche für Schulkinder von 8-14 Jahren wurde in der Zentrale der Wiener Berufsrettung für 1.700 Kinder und Jugendliche in 53 Workshops und mit einem bunten Rahmenprogramm das Thema Gesundheit vermittelt.

Der SAMARITERBUND war mit zwei Workshops dabei:

  • Stabile Seitenlage & Druckverband
  • Reanimation (für Kinder ab dem 9.Lebensjahr)

Infos unter http://www.kindergesundheitswoche.at/

ERSTE HILFE und NOTRUF

Erste Hilfe

Erste Hilfe ist kinderleicht – besonders dann, wenn du bereits in jungen Jahren beginnst, sie regelmäßig zu üben. Auch wenn du kein Erwachsener bist, kannst du Leben retten oder in Situationen, in denen du vielleicht noch nicht ausreichend Kraft hast, andere Menschen zur Hilfeleistung anleiten. Bei der Ersten Hilfe kannst du nichts falsch machen, falsch wäre nur, gar nichts zu tun!

Das Eintreffen der Einsatzkräfte kann in Wien bis zu 10 Minuten dauern. Wird in dieser Zeit keine Betreuung der verletzten oder erkrankten Person durchgeführt, kann das in manchen Fällen zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustands führen. (Wenn du einmal ausprobierst, wie lange du die Luft anhalten kannst, wirst du feststellen, dass in manchen Situationen, in denen zum Beispiel die Atmung nicht gut funktioniert, die Wartezeit auf die Rettung kaum überlebt werden kann). Deshalb ist es wichtig, dass jeder, der gerade vor Ort ist, im Ernstfall sofort Erste Hilfe leisten kann!

Selbstschutz

Bevor du jemand anderem hilfst, ist es besonders wichtig, zunächst gut auf dich aufzupassen. Wenn dir durch voreiliges Handeln selbst etwas passiert, kannst du auch anderen keine Hilfe sein.

Achte daher darauf, dass du und andere sich zu keiner Zeit selbst in Gefahr bringen! Dies bedeutet zum Beispiel auf den Straßenverkehr zu Acht zu geben und dich insbesondere beim Überqueren der Straße zu versichern, dass dich kein herannahender Verkehr gefährdet. Auch herumliegende Gegenstände über die du stolpern könntest oder Haustiere können eine Gefahr sein. Begib dich niemals in Situationen, deren Gefährlichkeit für dich schwer abschätzbar ist (Eisfläche, Feuer, Gewässer, Gewaltsituationen), sondern bringe dich in diesem Fall zunächst selbst in Sicherheit, rufe dann die Rettung und überlasse das Eingreifen den Einsatzkräften.

Notrufnummern

Die richtigen Telefonnummern zu kennen, kann im Fall des Falles Leben retten. Es ist daher wichtig, dass du dir die nachfolgenden Telefonnummern gut einprägst:

122 – Feuerwehr
133 – Polizei
144 – Rettung

Zusätzlich zu diesen drei österreichischen Notrufnummern, gibt es zwei weitere Telefonnummern, die hilfreich sein können:

112 – EURO-Notruf

Der Euronotruf ist in ganz Europa und auch in vielen anderen Ländern gültig und daher zum Beispiel wichtig, wenn du im Ausland auf Urlaub bist. Wenn du in Österreich keinen Empfang mit Deinem Handy hast, kannst du es einfach abschalten und bevor du Deinen SIM Code eintippst, den Notruf wählen. Dann kann dein Handy auch auf andere Netzte zugreifen und du kannst den Notruf absetzen.

141 Ärztefunkdienst

Dabei handelt es sich um eine/n fahrende/n AllgemeinmedizinerIn, der nachts und an Wochenenden und Feiertagen Hausbesuche macht, auf Grund längerer Wartezeiten aber nicht für akute Notfälle geeignet ist.

Wichtig!

Beim Anruf bei einer Notrufnummer führt dich ein sogenannter “Leitstellendisponent” durch das Gespräch und wird mit gezielten Fragen versuchen herauszufinden, wie genau die Notfallsituation aussieht und welche Einsatzkräfte erforderlich sind. Die Einsatzkräfte können dabei zeitgleich mit dem Telefonat bereits entsandt werden.

Die wichtigste Information ist die genaue Beschreibung des Notfallortes, die im besten Fall aus den Angaben Bezirk, Straße, Hausnummer, Stockwerk und Türnummer bzw. der Angabe “auf der Straße” und/oder auffälligen Anhaltspunkten in der näheren Umgebung (“vor dem Eingang der Ströck-Filiale im Hauptbahnhof auf der obersten Ebene gleich neben dem Haupteingang”) besteht.

An unübersichtlichen Orten (großer Gemeindebau, Schulgebäude, etc.) ist es außerdem hilfreich, eine Person am Zufahrtsort zum Einweisen der Einsatzkräfte zu positionieren.

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Quelle: Samariterbund Ausbildungszentrum Wien
Bild: Samariterbund Ausbildungszentrum Wien

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